Vorstellung MINTlesen

 

 

 

 

 

Start des Angebotes „MINTlesen - interaktives Vorlesen und Entdecken“

 

Die Sprachentwicklung von Kindern gehört von Beginn an zu einer der wichtigsten Aufgaben pädagogischer Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung. Doch sie ist kein isoliert stattfindender Entwicklungsschritt. Sie vollzieht sich als Teil der kindlichen Gesamtentwicklung und in den verschiedensten Lebenssituationen. Kinder sind neugierig, erkunden ihre Umwelt und suchen mit der Zeit vermehrt den Austausch mit Gleichaltrigen und mit Erwachsenen. So eröffnen sich auch außerhalb der klassischen Methoden der Sprachförderung neue Wege.

 

Im November startete mit einem online-Fachtag das Angebot „MINTlesen - interaktives Vorlesen und Entdecken“, welches Sprachförderung durch MINT-Themen (Mathematik – Informatik – Naturwissenschaft - Technik) in den Vordergrund stellt.

 

MINTlesen möchte pädagogischen Fachkräften sowie Akteuren kultureller oder naturwissenschaftlich-technischer Bildungsarbeit die verschiedenen Möglichkeiten der Verknüpfung von MINT und Lesen vorstellen und zu einer Implementierung in das eigene Tätigkeitsfeld motivieren. Denn: MINT-Themen verstecken sich in vielen Büchern – manchmal auch erst auf den zweiten Blick.

 

Die Grundidee:

Kinder werden vor, während oder nach dem (Vor-)lesen selbst aktiv – sei es durch dialogisches Lesen, kleine Experimente und Basteleien oder durch die Unterstützung digitaler Medien.  Diese Aktionen machen das Thema erlebbarer und regen zum Austausch an. So kann man sich z. B.

  • im Vorfeld durch ein kleines Spiel oder eine Bastelei dem Thema nähern
  • während des Lesens durch Experimente ausprobieren, wie eine Geschichte weitergehen könnte oder
  • nach dem Lesen noch etwas tiefer ins Thema eintauchen.

Das vorgestellte Konzept ist vorrangig für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren geeignet. Die Umsetzung kann dabei in Kitas, Horten oder an außerschulischen Lernorten, wie Bibliotheken oder Museen, erfolgen.

Das Konzept basiert auf dem Projekt „MINT-Vorlesepat*innen“, welches bis zum Sommer 2021 von der Stiftung Lesen und der Telekom Stiftung federführend bundesweit umgesetzt wurde. Für Sachsen wird der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. (LJBW) diese Idee weiterführen und auch konzeptionell weiterentwickeln. Der LJBW ist Dach- und Fachverband außerschulischer MINT-Bildung und seit 30 Jahren mit seinen Angeboten aktiv.

 

Hinweise zur Umsetzung:

MINTlesen erfordert keine Anmeldung, Mitgliedschaft oder finanzielle Beteiligung. Jede*r mit Interesse am Thema Lesen und MINT kann mitmachen. Der LJBW als Initiator berät und unterstützt auf Anfrage Einrichtungen oder Einzelpersonen bei der Umsetzung der Idee. So können pädagogische Fachkräfte, Mitarbeiter*innen außerschulischer Lernorte, Auszubildende, Studierende oder Ehrenamtliche (z.B. bereits aktive Vorlesepat*innen) ab 2022 thematische Workshops besuchen, die Grundlagenwissen zur Projektidee und praktische Anregungen vermitteln. Zudem werden pädagogisches Material, Bastelideen und Experimentieranleitungen bereitgestellt, die mit den entsprechenden Buchempfehlungen verknüpft sind.

 

Einrichtungen, engagierte Einzelpersonen oder potenzielle Unterstützer*innen können gern Kontakt zum LJBW aufnehmen:

 

Sylvia Schöne, Bildungsreferentin LJBW

schoene@ljbw.de

www.ljbw.de

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LakoS Materialien 

  • Poster Alltagsintegrierte Sprachbildung
  • Elterninfoblätter Mehrsprachigkeit
  • Elternbriefe Sprachentwicklung
  • Kita-Tagesplaner
  • Erlebte Bücher

Das Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung befindet sich in Trägerschaft des Vereins zur Förderung von Sprache und Kommunikation e. V. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.