Übersicht - Programm Abstracts Referentinnen und Referenten

 

5. Leipziger Frühjahrssymposium Sprache & Kommunikation

 am 8. Mai 2015

 

Lernwelten: Lernhelden 

Lern- und Professionalisierungsprozesse in der Kita

 

Referentinnen und Referenten

 

Dr. Stephanie Kurtenbach

ist Klinische Sprechwissenschaftlerin mit der Zusatzqualifikation zur Sensorischen Integrationstherapeutin. Sie lehrt am Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Schwerpunkte in Forschung, Lehre und Therapie sind folgende: Frühdiagnose und –intervention, Sprachentwicklungsstörungen bei sensorisch-integrativen Dysfunktionen, Prävention (Elternarbeit, Arbeit mit pädagogischen Fachkräften).

Dr. Andreas Mädebach

ist Diplom-Psychologe und als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Lehre und Forschung in der Arbeitsgruppe Kognitionspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Leipzig tätig. Er absolvierte sein Psychologiestudium an der Universität Leipzig. Die anschließende Promotion schloss er in einem gemeinsamen Promotionsverfahren der Radboud Universiteit Nijmegen und der Universität Leipzig ab. Sein Forschungsschwerpunkt sind kognitive Prozesse bei der Sprachproduktion. 

Sarah Girlich

ist Sprachwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin/ Wissenschaftliche Mitarbeiterin im LakoS (Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen in Sachsen).

 

Robert Jurleta 

war als Fachschullehrer in der Ausbildung staatlich anerkannter ErzieherInnen tätig und ist jetzt Projektkoordinator und Fortbildner im LakoS.

Isabel Schrepel

arbeitete nach ihrem Abschluss als Dipl.-Sozialpädagogin (FH) zehn Jahre mit Jugendlichen in der überbetrieblichen Ausbildung und konzipierte und leitete soziale Projekte in einem Bildungsträger. In ihrer aktuellen Tätigkeit als Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen begleitet sie die Fach- und Führungskräfte von Kitas bei der Umsetzung der täglichen Herausforderungen und daraus entstehenden Veränderungsprozessen. Als ausgebildete Systemische Familientherapeutin (DGsP) und Marte Meo-Therapist arbeitet sie mit den pädagogischen Fachkräften und Leitern ressourcenorientiert an Perspektivwechseln und eigenen Lösungswegen. Freiberuflich ist sie als Coach und Weiterbildnerin unterwegs.

Jana Maurer-Trautmann

hat Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig studiert. In ihrer praktischen Ausübung beim Landesfilmdienst Sachsen e.V. führt sie im Rahmen des Projekts "Web 2.0 & Social Media - Herausforderungen und Chancen für Medienbildung und Informationskompetenz im pädagogischen Prozess" Medienprojekte mit Kindern und Jugendlichen durch, hält Elternabende und gibt Fortbildungen zur Thematik für pädagogisch Tätige.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Diskussionsrunde

Sabine Dülsner 

absolvierte eine Ausbildung als Erzieherin und ein Studium zur Diplomsozialpädagogin/Diplomsozialarbeiterin (FH Merseburg) sowie eine Qualifizierung zum Coach (DGfC). Sie besitzt langjährige Praxiserfahrung als Leiterin einer Kindertageseinrichtung und verfügt über weitreichend fundiertes Fachwissen und damit eine umfangreiche Feldkompetenz.

 

Sarah Girlich

ist Sprachwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin/ Wissenschaftliche Mitarbeiterin im LakoS (Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen in Sachsen).

 

Katrin Liebers ist Professorin am Institut für Grundschulpädagogik der Universität Leipzig mit den Arbeitsschwerpunkten Übergang Kita-Schule, Lernprozessbegleitung und Schulanfang.

 

Martin Rülke

möchte als Schulleiter einer Fachschule für Sozialwesen auf die derzeitige Situation in der Ausbildung von Erziehern eingehen und mögliche Entwicklungen aber auch Grenzen bei der Ausgestaltung von Lehrplänen und Curricula betrachten.

 

 

Beatrice Rupprecht

absolvierte ein Studium der Erziehungswissenschaft und Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig (2005-2010) und war als Dozentin in der Erzieher- und Sozialassistentenausbildung in Chemnitz und Fachbereichsleiterin für Sozialwesen (2010-2011) tätig; Promotionsvorhaben zum Thema "Kompetenzorientierte Leistungsmessungen in der Erzieherausbildung des Freistaates Sachsen" (2011-2015). Seit 2014 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der TU Chemnitz; Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "LeBe an berufsbildenden Schulen in Sachsen" am Sächsischen Bildungsinstitut (seit 2015).

Ramona Thümmler

ist Diplom-Pädagogin und angehende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, promovierte an der Technischen Universität Dortmund und ist akademische Mitarbeiterin an der Fakultät für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind interdisziplinäre Zusammenarbeit, pädagogisch-therapeutisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Im Wintersemester 2014/15 hatte sie die Vertretungsprofessur Pädagogik der Kindheit an der FH Erfurt inne.

Brigitte Wolf 
ist Regierungsrätin des sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport

Prof.  Dr. Christian W. Glück  vertritt die Professur Pädagogik mit Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation an der Universität Leipzig und ist Leiter des Instituts für Sprache und Kommunikation in Bildung, Prävention und Rehabilitation INSKOM. Nach einem Lehramts- und Magisterstudiengang Sprachheilpädagogik mit den Nebenfächern Psycholinguistik und Kognitive Psychologie an der LMU München arbeitete er als Lehrer an Sprachheil- und Lernförderschulen in Bayern. Er war Doktorand und Assistent von Frau Prof. A. Kotten-Sederquist und Mitarbeiter bei Prof. M. Grohnfeldt. Dann erhielt er den Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg und später an die Universität Leipzig. Seine Arbeits- und Forschungs-schwerpunkte liegen vorwiegend in anwendungs- und auch in grundlagenwissenschaftlichen Fragen der Diagnostik und Therapie bei Sprachentwicklungsstörungen und Stottern. Als Projektleiter der Ki.SSES-Längsschnittstudie fokussierte er Fragen der Qualität und Wirksamkeit sprachfördernder und sprachtherapeutischer Angebote in unterschiedlichen Beschulungssettings. Als Projektleiter des LakoS unterstützt er die sprachliche Bildung und Förderung im Elementarbereich in Sachsen.

News

Das Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung befindet sich in Trägerschaft des Vereins zur Förderung von Sprache und Kommunikation e. V. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.