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3. Leipziger Frühjahrssymposium Sprache & Kommunikation

16. Mai 2014

 

Sprachbrücken bauen

Bildungsbereiche als Herausforderung im Übergang zur Schule

 

Referenten und Referentinnen

Sören Asmussen

studierte Erziehungswissenschaft und Betriebs-wirtschaftslehre, Promotion im Feld der naturwissenschaftlichen Grundbildung; Tätigkeit an den Universitäten Flensburg (Institut für Physik und Chemie und ihre Didaktik) sowie an der Leuphana Universität Lüneburg (Institut für integrative Studien); praktische Tätigkeit in einem Science-Center, der Phänomenta e. V. in Flensburg; Forschungsschwerpunkte: naturwissenschaftliche Grundbildung, Sozialmanagement und ökonomische Grundbildung.

Julia Höke

ist Erziehungswissenschaftlerin und ist seit 2004 im ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Ulm als wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen, vor allem frühpädagogischen Projekten tätig. Aktuell arbeitet sie arbeitet in der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojekts "Bildungshaus 3 - 10" vor allem zu den Themen Pädagogische Qualität und Professionalisierung pädagogischer Fach- und Lehrkräfte. Außerdem wirkt sie in einer Untersuchung zum Freizeitverhalten von Vorschulkindern mit und betreut die Kooperation mit dem Ravensburger Spieleverlag.

Katrin Liebers ist Professorin am Institut für Grundschulpädagogik der Universität Leipzig mit den Arbeitsschwerpunkten Übergang Kita-Schule, Lernprozessbegleitung und Schulanfang.

 

Marion Müller

ist Diplom-Sozialpädagogin, Montessori-Pädagogin und Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation. Sie entwickelte zahlreiche Projekte zur Wertschätzenden Kommunikation in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Das Projekt „Fair-Sein“ wurde durch die Universität Leipzig, Bereich pädagogische Psychologie wissenschaftlich evaluiert. Sie arbeitet als Jugendsozialarbeiterin im Soziokulturellen Zentrum Die VILLA. Sie wirkte beim Aufbau eines Montessori - Kindergartens und einer Montessori - Schule in Leipzig mit und leitet seit 2006 eine offene Übungsgruppe und Seminare als Dozentin in der Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt „Wertschätzende Kommunikation“.

Stephan Sallat

studierte Sprach- und Lernbehindertenpädagogik an der Universität Leipzig, Promotion in Gießen. Seit 2004 Dozententätigkeit - u.a. an den Universitäten Leipzig, Erfurt, Gießen. Seit April 2014 Juniorprofessor an der Universität Erfurt. Seine gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte sind: Spezifische Sprachentwicklungsstörungen; Prosodieverarbeitung; Zusammenhänge zwischen Musik- und Sprachverarbeitung, Musiktherapie bei Kindern mit Sprach- und Kommunikationsstörungen, Diagnostik pragmatischer Fähigkeiten sowie Bildungsbiographien von Kindern mit Förderbedarf im Bereich Sprache. Stephan Sallat ist Vorsitzender der Gesellschaft für interdisziplinäre Spracherwerbsforschung und kindliche Sprachstörungen im deutschsprachigen Raum – GISKID.

Sebastian Schwabe

ist Kommunikationswissenschaftler mit einem Ohr für die Herausforderungen der Teamkommunikation insbesondere in Schulen, einem Händchen für kreatives und aktives Lernen und einem Herz für die Interessen seiner Seminarteilnehmer. Seit 2009 arbeitet er mit seinen Kolleginnen und Kollegen von media:port in den Bereichen Zuhör-, Medienkompetenz- und Kommunikationsförderung.

Nina Skorsetz

ist Grundschullehrerin und seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forscherstation in Heidelberg, dem Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH. Dort entwickelt und begleitet sie Fortbildungen für Erzieher und Grundschullehrkräfte. Im Moment entsteht gemeinsam mit der Stiftung Lesen im Kooperationsprojekt „Kinder, MINT und literacy“ eine Fortbildungsreihe, in der frühe naturwissenschaftliche Bildung und frühe sprachliche Bildung verknüpft werden.

Dr. Markus Spreer

ist Sprachheilpädagoge und promovierte 2012 in Leipzig. Seit 2007 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sprachbehindertenpädagogik der Universität Leipzig tätig. Seine gegenwärtigen Forschungsprojekte sind: Prosodische Fähigkeiten spezifisch sprachentwicklungsgestörter Kinder; Wortschatz- und Sprachverständnisleistungen von Schülern im Förderschwerpunkt "Motorische Entwicklung"; Berufs- und Bildungsbiographien von Kindern mit Sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Sprache – Übergänge im Bildungssystem.

 

Anna Spindler

ist Diplom-Psychologin, wissenschaftliche Referentin beschäftigt sich mit den Schwerpunkten: frühkindliche Entwicklung und Bildungsprozesse frühpädagogische Fort-und Weiterbildung, Evaluation und Qualitätsmanagement.

Sigrid Strecker (Germanistin)

ist seit 1994 Mitarbeiterin der Stiftung Lesen im Programmbereich Kita. Seitdem leitet sie Projekte in den Bereichen frühkindliche Bildung im Kita- und Tageselternbereich, ehrenamtliches Vorlesen für verschiedene Generationen, Schulprojekte zur Förderung der Lesemotivation von Schüler/innen und Schülern. Aktuell entwickelt sie die Literacy-Module im Projekt „Kinder, MINT und literacy“ für die Fortbildungsreihe in dem Projek.

 

Claudia Wirts

studierte Sprachheilpädagogik an der LMU München und promovierte 2013 an der PH Heidelberg (Thema: Entwicklungsverläufe von Late Talkers). Seit 2007 ist sie im Staatsinstitut für Frühpädagogik als wissenschaftliche Referentin mit den Schwerpunktbereichen Zuhören, Sprache, Interaktion und sprachliche Bildung im Krippenalter beschäftigt. Derzeit betreut sie das Projekt BIKE - Bedingungsfaktoren für gelingende Interaktionen zwischen Erzieherinnen und Kindern und ist mit der Implementierung der Bayerischen Bildungsleitlinien von 0-10 mit der schriftlichen und filmischen Aufbereitung guter Praxis beschäftigt.

Sarah Girlich

ist Sprachwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin/Wissenschaftliche Mitarbeiterin im LakoS (Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen in Sachsen).

 

Christine Steinmetze

ist klinische Sprechwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin/Wissenschaftliche Mitarbeiterin im LakoS (Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung an Kindertageseinrichtungen in Leipzig).

In der Druck- und Schreibwerkstatt des Buchkinder Leipzig e.V. entwickeln Kinder und Jugendliche ihre Geschichten zu eigenen Büchern. Dabei liegt die Besonderheit der Buchkinderarbeit neben dem freien und selbstständigen Arbeiten in der Einbindung in alle Prozesse des Büchermachsens; vom ersten Strich auf dem Papier bis hin zum Vertrieb des eigenen Buches, welches in kleinen Auflagen in der eigenen Buchmanufaktur hergestellt wird. Mit seiner Wanderausstellung und einem Seminarprogramm ist der Verein bundesweit und international unterwegs. Im März 2013 eröffnete der erste BuchKindergarten mit eigenem pädagogischen Konzept für 119 Kinder. Birgit Schulze Wehninck, Sven Riemer (Vorstand und Geschäftsführung Buchkinder Leipzig e. V.)

Prof.  Dr. Christian W. Glück  vertritt die Professur Pädagogik mit Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation an der Universität Leipzig und ist Leiter des Instituts für Sprache und Kommunikation in Bildung, Prävention und Rehabilitation INSKOM. Nach einem Lehramts- und Magisterstudiengang Sprachheilpädagogik mit den Nebenfächern Psycholinguistik und Kognitive Psychologie an der LMU München arbeitete er als Lehrer an Sprachheil- und Lernförderschulen in Bayern. Er war Doktorand und Assistent von Frau Prof. A. Kotten-Sederquist und Mitarbeiter bei Prof. M. Grohnfeldt. Dann erhielt er den Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg und später an die Universität Leipzig. Seine Arbeits- und Forschungs-schwerpunkte liegen vorwiegend in anwendungs- und auch in grundlagenwissenschaftlichen Fragen der Diagnostik und Therapie bei Sprachentwicklungsstörungen und Stottern. Als Projektleiter der Ki.SSES-Längsschnittstudie fokussierte er Fragen der Qualität und Wirksamkeit sprachfördernder und sprachtherapeutischer Angebote in unterschiedlichen Beschulungssettings. Als Projektleiter des LakoS unterstützt er die sprachliche Bildung und Förderung im Elementarbereich in Sachsen.

News

 VERSCHOBEN

9. Leipziger Frühjahrssymposium (LFS)  

 

LakoS-Fachtag

"Beobachtung als Bildungsimpulse"

Das Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung befindet sich in Trägerschaft des Vereins zur Förderung von Sprache und Kommunikation e. V. und wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.