Übersicht - Programm - Abstracts - Referentinnen und Referenten

1. Leipziger Frühjahrssymposium Sprache & Kommunikation

am 16. Juni 2012

 

Fokus Pragmatik

Erwerb, Beeinträchtigung, Intervention

 

Referenten und Referentinnen

Bettina Achhammer (M.A.),

seit Abschluss des Sprachheilpädagogikstudiums 2006 Tätigkeit als angestellte Sprachtherapeutin und fachliche Leitung (2008) in einer logopädischen Praxis. Arbeitsschwerpunkte: Neben Stimmstörungen insbesondere Sprachtherapie in Kleingruppen. In diesem Bereich seit 2010 laufende Promotion zur Förderung sozial-kommunikativer Kompetenzen bei Kindern. Im Rahmen dieses Forschungsdesigns greift Frau Achhammer auf ihre langjährige Erfahrung mit dem Improvisationstheater zurück. Techniken der auf Interaktion basierenden Kleinkunstform werden unter sprachtherapeutisch relevanten Gesichtspunkten adaptiert und in Hinblick auf ihre Wirksamkeit zur Förderung pragmatischer Fähigkeiten hin überprüft.

Martin Degner, Dr. phil.,

ist Sonderschullehrer mit 1. und 2. Staatsexamen, Aufbau und Leitung des Autismuszentrums "Kleine Wege" in Erfurt (2006-2012), 2009 Promotion zum Dr. phil. im Fachbereich Heilpädagogische Psychologie an der Universität zu Köln (Prof. Susanne Nußbeck) mit einer empirischen Arbeit zur evidenzbasierten Praxis bei Autismus, seit 2010 Mitarbeit in der Nachwuchsforschungsgruppe "Kleinkindforschung in Thüringen" (KiT) der Universität Erfurt, Referent zum Thema Autismus und geistige Behinderung

Andrea Dohmen,

Department of Experimental Psychology / University of Oxford: Ausbildung zur Logopädin in Aachen, Studium der Medizinalfachberufe (BSc) an der FH Hildesheim, Studium ‚Human Communication Science’ (MSc, UK) am University College London sowie Promotion (PhD, UK) an der City University London (Supervisorinnen: Shula Chiat, Penny Roy, Christina Kauschke). Parallel Taetigkeiten in Praxis, Lehre und Weiterbildung. Seit Maerz 2012 post-doc fellowship an der University of Oxford (Mentorin: Dorothy Bishop). Arbeitsschwerpunkt: Kindlicher Sprach- und Kommunikationserwerb und dessen Störungen

Jörg Meibauer
ist Professor für Sprachwissenschaft des Deutschen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz seit 1998. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Grammatik des Deutschen (Satztypen, Modalpartikeln), Wortbildung (Komposition, Derivation), Interpunktion, Pragmatik (Sprechakttheorie, Implikaturentheorie, Redewiedergabe, experimentelle Pragmatik), Spracherwerb (lexikalischer Erwerb, Spracherwerb und Kinderliteratur). Er ist Mitherausgeber aktueller Sammelbände zu den Themen „Understanding Quotation“ (2011), „Experimental Pragmatics/Semantics“ (2011), „Spracherwerb und Kinderliteratur“ (2011), „What is a Context?“ (erscheint). Sein derzeitiger Schwerpunkt ist Lügen und Täuschen an der Semantik/Pragmatik-Schnittstelle.

Richard Moore,

PhD Philosophy ist post doc Wissenschaftler am Department für Psychologie am Max-Plank-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und arbeitet u.a. zu kommunikativen Intentionen bei Kindern. Seine Dissertation trägt den Titel "Learning to Do Things with Words".

Anna Runge, Dr. phil.,

Universität Hamburg / Institut für Germanistik I

Linguistin, Studium des Deutschen als Fremdsprache, 2010 Promotion zum Thema "Ausbildung kindlicher Kommunikationsfähigkeit", z.Zt. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik I der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkte: Spracherwerb, Kind-Kind-Interaktion, linguistische Diskursanalyse, bildungssprachliche Kompetenzen und ihre Erfassung

Stephan Sallat, Dr. phil.,

ist Sprachheilpädagoge und promovierte 2007 in Gießen. Für seine Arbeit zur Musikverarbeitung bei Kindern mit spezifischen Sprachentwicklungsstörungen wurde er 2008 mit dem Deutschen Studienpreis der Körberstiftung ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sprachbehindertenpädagogik der Universität Leipzig und als Lehrer an der Sächsischen Landesschule für Hörgeschädigte, Förderzentrum Samuel Heinicke in Leipzig. Seine gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte sind: Spezifische Sprachentwicklungsstörungen; Prosodieverarbeitung; Zusammenhänge zwischen Musik und Sprache; Musikverarbeitung, Musiktherapie bei Kindern mit Sprach- und Kommunikationsstörungen sowie Berufs- und Bildungsbiographien von Kindern mit Sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Sprache – Übergänge im Bildungssystem.

Markus Spreer, Dr. phil.,

ist Sprachheilpädagoge und promovierte 2012 in Leipzig. Seit 2007 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sprachbehindertenpädagogik der Universität Leipzig tätig. Seine gegenwärtigen Forschungsprojekte sind: Prosodische Fähigkeiten spezifisch sprachentwicklungsgestörter Kinder; Wortschatz- und Sprachverständnisleistungen von Schülern im Förderschwerpunkt "Motorische Entwicklung"; Berufs- und Bildungsbiographien von Kindern mit Sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Sprache – Übergänge im Bildungssystem.

Claudia Wirts, M.A. 

 ist seit 2007 wissenschaftliche Referentin am Staatsinstitut für Frühpädagogik mit dem Schwerpunktbereich Interaktion/ Sprache. Derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Erwachsenen-Kind-Interaktion, Zuhören, sprachliche Bildung im Krippenbereich. Beruflicher Werdegang: Studium der Sonderpädagogik (Sprachheilpädagogik), Sprachtherapeutin (Frühförderung) und Integrationspädagogin (Kindergarten) sowie Lehraufträge an der LMU München und der PH Heidelberg.

News

 VERSCHOBEN

9. Leipziger Frühjahrssymposium (LFS)  

 

LakoS-Fachtag

"Beobachtung als Bildungsimpulse"

Das Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung befindet sich in Trägerschaft des Vereins zur Förderung von Sprache und Kommunikation e. V. und wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.